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Dachtasche als Alternative zur Dachbox

Dachtaschen für das Autodach sind beliebte und moderne Lösungen, um mehr Stauraum zu erhalten. Aber worin unterscheiden sich dies Gepäcktaschen von herkömmlichen Dachboxen? Wo liegen ihre Vorteile, ihre Nachteile und wie werden die Taschen befestigt? Dieser Artikel liefert alle Antworten, um über die Dachtaschen bestens informiert zu sein.

Was ist eine Dachtasche?

Eine Dachtasche für das Autodach erfüllt prinzipiell dieselben Anforderungen wie der klassische Hartschalenkoffer. Der wesentliche Unterschied zwischen den beiden Produkten besteht darin, dass die Tasche weicher und entsprechend faltbar ist. Sie lässt sich einfach auf das Dach schnallen. Außerdem sind sie für gewöhnlich günstiger als die harte und oftmals sperrige Dachbox.

Die Hersteller nutzen die Taschen, um eine platzsparende Alternative für das Transportieren von Gepäck mit dem Auto zu ermöglichen. Deshalb sind diese Taschen in vielen Fällen sowohl platzsparend zu lagern und kostengünstiger als auch flexibler. Auf dem Markt sind die Taschen meist in Formaten mit einem Stauraum von ungefähr 300-500 Litern erhältlich.

Vor- und Nachteile einer faltbaren Dachtasche

Im Gegensatz zu einer gewöhnlichen Dachbox besteht die faltbare Variante hauptsächlich aus einem robusten Stoffmaterial. Dieses ist im Allgemeinen wasserfest und winddicht. Außerdem unterscheiden sich die beiden Stauräume für das Autodach in ihrer Größe. Während die harte Box häufig etwas sperrig und wenig flexibel erscheint, lässt sich die faltbare Dachbox leicht zusammenlegen und platzsparend in einem Schrank lagern.

Die beiden Modelle unterscheiden sich ebenfalls in der Art der Befestigung und Verarbeitung: Die faltbare Version setzt vor allem auf Befestigungsgurte und starke Nähte. Dagegen lassen sich Dachtaschen überwiegend mittels Schraubverbindung am Dachträger befestigen. Durch die Hartschalen-Lösung sind Boxen weniger auf robuste Nahtverbindungen angewiesen. Dadurch ergeben sich mehrere Vor- und Nachteile der flexiblen Dachtaschen, die gelegentlich auch unter dem Begriff Jetbag zu finden sind.

Vorteilhaft wirkt sich vor allem die platzsparende Verarbeitung bei den Taschen aus. Wer sie lagern will, kann das Stoffmaterial zusammenfalten und in einem Schrank verstauen. Das funktioniert bei einem Hartschalenkoffer für das Autodach nicht. Ebenso ist eine Tasche insgesamt leichter als eine Box und kostet gleichzeitig deutlich weniger.

Bei einigen Modellen ist die Robustheit der Tasche ein Nachteil. Obwohl das Material für sich genommen äußerst stabil ist, kann es bei einer falschen Beladung oder bei extremen Wetterlagen unter Umständen dennoch zu Schäden an der Tasche oder dem Gepäck kommen. Diese sind in vielen Fällen auf Verarbeitungsfehler zurückzuführen. Beispielsweise sind die Nähte nicht ganz dicht, sodass Wasser eindringen kann. Diese Schwächen haben Dachkoffer aufgrund ihrer harten Schale im Regelfall nicht.

Befestigung und Montage der Dachtasche

Für die Montage und Befestigung gelten dieselben Voraussetzungen wie für Dachboxen. Ein Dachgepäckträger oder eine Dachreling sind im Regelfall notwendig, damit die Tasche sicher auf dem Autodach transportiert werden kann. Normalerweise verfügen die Dachtaschen über eigene Gurte, die entlang der Dachträger zu befestigen sind. Schrauben oder ähnliches Werkzeug ist dabei nicht nötig. Einige Hersteller liefern die Taschen mit zusätzlichen Gurten, um für eine verbesserte Sicherheit zu sorgen.

Während faltbare Dachboxen eher in Form und Funktion den Hardcover-Autoboxen nachempfunden sind, handelt es sich bei den Dachtaschen um geräumige Reisetaschen, die weniger auf eine aerodynamische Form Wert legen, dafür aber mit viel Stauraum glänzen.

Die Dachtaschen werden im Gegensatz zu (faltbaren) Dachboxen nicht an zusätzlich benötigten Querträgern montiert oder verschraubt, sondern sie werden je nach Taschenmodell mit entsprechenden Riemen und Spanngurten an der Dachreling fixiert. Dabei liegt die Dachtasche in der Regel direkt auf der Autodachfläche. Entsprechende Dachlasten sollten hier im Vorfeld geprüft werden.

Material, Ausstattung, Zubehör, Preisniveau

Die robuste Dachgepäckträger-Tasche besteht meist aus gewebtem Polyester oder Segeltuchmaterial. Damit lässt sich eine erhöhte Wasserfestigkeit erzielen. Zudem sind die Taschen durch diese Materialien robust gegenüber Wind. Durch den Einsatz hochwertiger Materialien wie Segeltuch bleicht das Material bei Sonneneinstrahlung weniger aus.

Viele Hersteller bieten zusätzliche Riemen oder Gurte zum Befestigen der Dachtasche an (z. B. Taschen der Marke ROYI). Außerdem sind manchmal weitere Aufbewahrungsbeutel oder Gepäckbeutel enthalten (z. B. bei Taschen der Marke FinalBase). Im Allgemeinen sind liegen die Preise je nach Hersteller zwischen 40 und 150 Euro.

Fazit zum faltbaren Dachtaschen

Dachtaschen für das Auto sind günstiger und flexibler einsetzbar als herkömmliche Dachboxen. Dadurch erhalten Autofahrer/innen mehr Stauraum und wetterfeste Lösungen zum vergleichsweise kleinen Preis. Die einzige Schwachstelle dieser Taschen liegt gegebenenfalls in der Verarbeitung und dem Material begründet. Die Nähte sind nicht immer einwandfrei dicht. Dennoch sind die Taschen aufgrund ihrer unkomplizierten Montage für den Urlaub, Wochenendtrip, Umzüge oder die Arbeit oft ideale Gepäcklösungen.

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